Wärmenetze zusätzlich auf Kühlung auslegen – ES 10

Damit Gebäude auch bei zunehmender Hitze sicher und gesund nutzbar bleiben, sollen Wärmenetze wo sinnvoll zu Wärme-/Kältenetzen weiterentwickelt werden.

Der Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Hitzetagen sowie längeren Hitzeperioden. Das kann insbesondere für vulnerable, also hitzeempfindliche Bevölkerungsgruppen zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. 

Vulnerable Personen sind vor allem 

  • (junge) Kinder
  • ältere Menschen (Frauen mehr als Männer)
  • gesundheitlich angeschlagene Personen

Auch bei anderen Menschen und auch Tieren kann die Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch Hitze beeinträchtigt werden. 

Deshalb klärt die Stadt bei Gebäuden mit vielen vulnerablen Nutzerinnen und Nutzern oder bei Gebäuden mit hoher Überhitzungsgefahr systematisch ab, ob Kühlung nötig ist. Die Kühlleistung wird – wo möglich – aus Wärme- und Kältenetzen bereitgestellt. 

Im Fokus stehen dabei insbesondere kommunale Gebäude wie: 

  • Kitas 
  • Kindergärten 
  • Schulen 
  • Altersheime 
  • Spitäler 

In einem ersten Schritt wurde mit einer Hitzekarte und einer Vulnerabilitätsanalyse festgelegt, in welchen Gebieten Kühlung besonders wichtig ist. Aktuell wird während der Planungsphase geprüft, wo die kommenden Wärmenetze zu Wärme-/Kältenetzen ausgebaut werden können. Daneben sind Verdunstungskühlung und reversible Wärmepumpen nachhaltige Kühlungsalternativen. Die Kühlung wird dabei mit erneuerbaren Energien betrieben.

 

Federführender Bereich:

Klima und Umwelt

In Zusammenarbeit mit:

SH POWER

Ermöglicht durch Rahmenkredit Klimaschutz:
Zeithorizont

Langfristig

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In Umsetzung

Abgeschlossen