Der Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Hitzetagen sowie längeren Hitzeperioden. Das kann insbesondere für vulnerable, also hitzeempfindliche Bevölkerungsgruppen zu schweren gesundheitlichen Problemen führen.
Vulnerable Personen sind vor allem
- (junge) Kinder
- ältere Menschen (Frauen mehr als Männer)
- gesundheitlich angeschlagene Personen
Auch bei anderen Menschen und auch Tieren kann die Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch Hitze beeinträchtigt werden.
Deshalb klärt die Stadt bei Gebäuden mit vielen vulnerablen Nutzerinnen und Nutzern oder bei Gebäuden mit hoher Überhitzungsgefahr systematisch ab, ob Kühlung nötig ist. Die Kühlleistung wird – wo möglich – aus Wärme- und Kältenetzen bereitgestellt.
Im Fokus stehen dabei insbesondere kommunale Gebäude wie:
- Kitas
- Kindergärten
- Schulen
- Altersheime
- Spitäler
In einem ersten Schritt wurde mit einer Hitzekarte und einer Vulnerabilitätsanalyse festgelegt, in welchen Gebieten Kühlung besonders wichtig ist. Aktuell wird während der Planungsphase geprüft, wo die kommenden Wärmenetze zu Wärme-/Kältenetzen ausgebaut werden können. Daneben sind Verdunstungskühlung und reversible Wärmepumpen nachhaltige Kühlungsalternativen. Die Kühlung wird dabei mit erneuerbaren Energien betrieben.